DAS BAULOS IN ZAHLEN

KILOMETER
25.5

Tunnelröhren werden in diesem Baulos ausgebrochen

KILOMETER
22

Insgesamt werden ca. 22,5 km Haupttunnel errichtet

Querschläge
38

Zu errichtende Verbindungstunnel zwischen den Haupttunneln

TBM
2

Tunnelbohrmaschinen dieses Bauloses: IDA und LILIA

Ausführende Arbeitsgemeinschaft: ARGE H41 Sillschlucht-Pfons, bestehend aus Implenia Österreich GmbH, Implenia Schweiz AG, Webuild S.p.A, csc costruzioni sa
Vergabesumme:  651 Mio. Euro

AKTUELLE ARBEITEN

16,7 km
Tunnel Icon
24,5 km
  • Demontage der TBM Lilia
  • Innenausbauarbeiten im Erkundungsstollen und in den Haupttunnelröhren sowie in der Nothaltestelle Innsbruck
  • Fertigstellung der Böschung der Deponie Ahrental

 

VORTRIEBSDATEN

  • Vortrieb 11.303 m
  • Länge 16.594 m
  • Ausbruchsquerschnitt 85 m²
  • Vortrieb 258 m
  • Länge 258 m
  • Ausbruchsquerschnitt 82-210 m²
  • Vortrieb 5.246 m
  • Länge 5.746 m
  • Ausbruchsquerschnitt 70 m²
  • Vortrieb 1.316 m
  • Länge 2.260 m
  • Ausbruchsquerschnitt 30-70 m²
  • Vortrieb 702 m
  • Länge 702 m
  • Ausbruchsquerschnitt 15-100 m²

ABGESCHLOSSENE ARBEITEN

  • Errichtung von Förderbandanlagen von unter Tage auf die Deponie Ahrental und im Erkundungsstollen auf die Deponie Padastertal
  • Sprengvortrieb der Nothaltestelle, der Montagekavernen West und Ost für die beiden TBM sowie der Haupttunnel Ost und West in Richtung Norden (Innsbruck)
  • Ertüchtigungsarbeiten im Erkundungsstollen
  • Errichtung von Trennwänden in den Verbindungstunneln Ost und West Innsbruck sowie einer Fahrsohle in den Seitenkorridoren („Sicherheitskorridor“)
  • Einbau des Weitspülsystems in den Verbindungstunneln Ost und West Innsbruck
  • Errichtung einer Fertigungshalle für die Herstellung von Tübbingen vor Ort auf der Baustelleneinrichtungsfläche Ahrental
  • Errichtung einer Brücke über die Brennerautobahn A13.
  • Maschineller Vortrieb der Haupttunnel West (TBM Lilia) und Ost (TBM Ida) in Richtung Süden

VORTRIEBSMETHODEN

 

In diesem Baulos kommen beide Vortriebsmethoden zum Einsatz: Die Haupttunnel Ost und West in Richtung Norden (Innsbruck) wurden bergmännisch, also im Sprengvortrieb, errichtet, während die beiden Haupttunnel in Richtung Süden maschinell, also mit Tunnelbohrmaschinen (TBM), aufgefahren wurden.

Der maschinelle Vortrieb startete im Jahr 2023. Am 2. Mai machte sich die TBM Lilia im Haupttunnel Ost auf ihre 8.108 m lange Reise. Am 27. Juni wurde die TBM Ida im Haupttunnel West angedreht. Im zweiten Halbjahr 2025 haben beide Tunnelbohrmaschinen ihr Ziel erreicht.

 

BESONDERHEITEN DES BAULOSES

NEUE BRÜCKE ÜBER DIE BRENNERAUTOBAHN A13

Der Platz auf der Baustellenfläche H41 ist knapp. Um den vorhandenen Platz optimal zu nutzen und zusätzlichen Deponieraum für das Tunnelausbruchmaterial zu gewinnen, wurde die bestehende Unterführung zur Abfahrt auf die A13 Richtung Innsbruck zugeschüttet und stattdessen eine Spannbetonbrücke über die Autobahn errichtet.

Die möglichen Bauzeiten waren vom Autobahnbetreiber vorgegeben und durch Ferien- und Feiertagszeiten mit überdurchschnittlich hohem Verkehrsaufkommen stark eingeschränkt. Verkehrseinschränkungen waren in diesen Zeiträumen nicht zulässig.

Für die Bauarbeiten wurde 2023 über der Brennerautobahn ein Montagegerüst in beiden Fahrtrichtungen errichtet und während nächtlicher Totalsperren innerhalb von 10 Tagen aufgebaut.

So konnte der Verkehrsfluss während der Schalungs- und Betonierarbeiten aufrechterhalten werden.

In der zur Verfügung stehenden Bauzeit von nur zwei Monaten wurde das Brückentragwerk geschalt und betoniert und das Montagegerüst wieder abgebaut. Seit Oktober 2023 ist die Brücke befahrbar und in Betrieb.

 

BRENNER BASISTUNNEL - EIN PROJEKT, DAS VERBINDET